Die Zugangsvoraussetzungen

Welche Voraussetzungen qualifizieren für die Ausbildung zum Erzieher / zur Erzieherin?

Sie müssen mindestens EINE der folgenden Kombinationen aus Schulabschluss und praktischen Erfahrungen erfüllen:

  • Können Sie die Fachhochschulreife oder die fachgebundene Hochschulreife in einem Studiengang mit dem Schwerpunkt Sozialpädagogik nachweisen, haben Sie automatisch die Zugangskriterien zur Aufnahme der Ausbildung erfüllt.
  • Wenn Sie die Fachhochschulreife oder die fachgebundene Hochschulreife in einem anderen Studiengang erlangt haben oder die Allgemeine Hochschulreife besitzen, benötigen wir zusätzlich einen Nachweis über eine für die Fachschulausbildung förderliche Tätigkeit von mindestens acht Wochen Dauer.
  • Sofern Sie über einen Mittleren Schulabschluss verfügen, müssen Sie eine sogenannte berufliche Vorbildung nachweisen. Entsprechende Informationen dazu finden Sie unter Punkt 2.

Was gilt als berufliche Vorbildung?

Als berufliche Vorbildung zählt der Nachweis einer relevanten Berufsausbildung oder von Berufserfahrungen:

A. Berufsausbildung (BA):

  • Berufsabschluss einer mindestens 2-jährigen einschlägigen Ausbildung
  • Berufsabschluss einer mindestens 2-jährigen sonstigen Ausbildung mit Kammer-/Innungsprüfung

B. Berufstätigkeit (BT):

  • eine einschlägige Berufstätigkeit (mindestens für 3 Jahre und durchschnittlich 19 Wochenstunden Arbeitszeit)
  • eine andere Berufstätigkeit (für mindestens 4 Jahre und durchschnittlich 19 Wochenstunden Arbeitszeit)

Für weitere Informationen zum Begriff „einschlägig” lesen Sie bitte unsere FAQs.

Sollten Sie nicht über die geforderte Berufserfahrung (3 oder 4 Jahre) verfügen, dann besteht die Möglichkeit, andere relevante Praxiserfahrungen für max. 1 Jahr anzurechnen. Bitte lesen dazu Abschnitt 3.

Welche Tätigkeiten können auf die Berufstätigkeit angerechnet werden?

Auf die Berufstätigkeit kann max. ein Jahr angerechnet werden, wenn eine der folgenden Voraussetzungen erfüllt ist:

  • die selbstständige Führung eines Haushalts mit mindestens drei Personen
  • die selbstständige Führung eines Haushalts mit zwei Personen, wenn dem Haushalt eine erziehungs- oder pflegebedürftige Person angehört
  • die Ableistung eines freiwilligen sozialen Jahres
  • die Erfüllung einer Dienstpflicht nach Artikel 12 a Abs. 2 des Grundgesetzes, soweit der Einsatz in einem sozialpädagogischen oder sozialpflegerischen Tätigkeitsbereich erfolgte

Was ist noch zu beachten?

Auf folgende Punkte möchten wir Sie noch hinweisen:

  • Im Rahmen der Ausbildung ist die sichere Beherrschung der deutschen Sprache in Wort und Schrift unabdingbar. Als Mindestlevel wird die Stufe B1 nach dem Europäischen Referenzrahmen für Sprachen vorausgesetzt.
  • Sofern Sie in der Vergangenheit bereits eine andere Fachschule für Sozialpädagogik besucht haben, müssen Sie uns versichern, dass Sie dort weder die Probezeit, noch die Abschlussprüfung nicht bestandenen haben.
  • Wir bitten Sie spätestens bis zum Ausbildungsbeginn uns die persönliche und gesundheitliche Eignung (psychische und physische Belastbarkeit, sowie das Freisein von der Verurteilung zu Straftaten oder wiederholten Ordnungswidrigkeiten mit Geldbußen) nachzuweisen.

Wie sind die oben genannten Eignungskriterien nachzuweisen?

Für alle Angaben zu Ihrem schulischen und beruflichen Werdegang gilt:

  • dass diese immer anhand von Unterlagen nachzuweisen sind.
  • dass die einzelnen Nachweise im Online-Bewerbungsformular hochzuladen sind.
  • dass spätestens bis zum Ausbildungsbeginn Schulabschluss- und Berufsausbildungszeugnisse in beglaubigter Form vorliegen müssen.

Sind alle Unterlagen vollständig?

Hier geht es zur Checkliste